Fronleichnam

(10 Tage nach Pfingsten: Leichnam des Herrn)

Nachdem 1205 das 4. Laterankonzil die Transsubstantiation von Brot und Wein zum Dogma erhebt, wird das Fest nach und nach für die gesamte römisch-katholische Kirche eingeführt und 1317 auf einen Donnerstag als Festtag festgelegt.

Fronleichnamsgottesdienst am Schlossplatz in Tauberbischofsheim


Seither hat sich der Brauch der Fronleichnamsprozession verbreitet: Ein Priester trägt bei der Prozession hoch erhoben die Monstranz, die Gemeinde geht hinterher, Blumenteppiche mit eucharistischen Motiven werden von Gruppierungen der  Pfarrei geschmückt und die Wege mit Blumen, Figuren und Kerzen gesäumt. An im Freien aufgebauten Altären werden Fürbitten gebetet und der Priester gibt den eucharistischen Segen.

Die Gegenwart Christi in der Eucharistie wird verehrt und durch die Straßen getragen. Man bringt damit zum Ausdruck: Jesus ist unser Herr, er soll auch Einfluss auf unser städtisches Leben haben. Das Bild vom wandernden Volk Israel mit der Bundeslade Gottes in seiner Mitte wird auf Jesus übertragen: Jesus als dem Brot des Lebens in  Mitten seiner Gemeinde.  

 

Bericht: Dr. Robert Koczy

 

  

Dr. Robert Koczy

Pastoralreferent mit Dekanatsauftrag

Günter Stauß

Klinik- und Heimseelsorger
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