Der Altar und sein Zubehör
Wenn in der Familie ein Fest gefeiert wird, wird der Tisch mit dem schönsten Geschirr gedeckt - mit Blumen, Kerzen und schönen Tischtüchern. Ähnlich ist es beim Gottesdienst. Die Kirche will mit allem, was sie zur Feier des Gottesdienstes benutzt, zeigen, dass es dabei um etwas nicht Alltägliches geht. Deshalb werden in der Kirche kostbare Geräte und Gewänder benutzt.

Um den Altar versammeln sich die Gläubigen, um die Eucharistie zu feiern. Das Kreuz zeigt an, dass Christus gegenwärtig wird. Der Tabernakel dient zur Aufbewahrung der heiligen Eucharistie. Neben dem Tabernakel oder auch über dem Altarraum ist das "Ewige Licht" zu sehen, eine Öllampe, die immer brennt zum Zeichen der ständigen Gegenwart Christi.
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Der Altar ist mit dem Altarlinnen bedeckt, einer Art Tischtuch, das nur nach der Feier des Gründonnerstages zum Zeichen der Trauer vom Altar entfernt wird. Das Korporale ist das große mehrmals gefaltete Tuch, das bei der Gabenbereitung auf dem Altar ausgebreitet wird. Es ist ein weißes Tuch, das durch die Faltung neun Felder aufweist. Auf diesem Tuch stehen nach der Gabenbereitung Hostienschale und Kelch. Sie sind die wichtigsten Geräte: In ihnen befinden sich Brot und Wein, die im Hochgebet zu Leib und Blut Jesu verwandelt werden. Die Palla ist ein weißes Deckelchen, das zum Abdecken des Kelches dient. Das Lavabotüchlein, das der Priester zum Abtrocknen der Hände nach dem Lavabo benötigt, wird oft verwechselt mit dem Kelchtüchlein, das neben dem Kelch liegt und zum Abwischen und Reinigen des Kelches bestimmt ist.
Mini aktuell Nr. 2 / ak/cwe




