Die Stadtkirche St. Martin ist Mittelpunkt der katholischen Gemeinde und wurde in den Jahren 1910-1914 im Stil der Neugotik gebaut. Der romanische Turm wurde dabei auf 69 m erhöht. In ihm ist ein fünfstimmiges Geläute untergebracht, die älteste Glocke stammt noch aus dem beginnenden 14. Jahrhundert.
Sobald man den 51 m langen, 24 m breiten und 17 m hohen Kirchenraum betreten hat, wird der Blick vom Hochalter angezogen. Die weiten Gänge in Mittel- und Seitenschiff laden dazu ein, den Raum zügig zu durchschreiten. St. Martin ist als Weg-Kirche geplant, die uns daran erinnert, dass wir uns in der Gemeinschaft des Volkes Gottes auf einem irdischen Pilgerweg befinden, der nur ein Ziel kennt: die volle Gemeinschaft mit Gott. Diese Sehnsucht christlichen Lebens findet ihren baulichen Ausdruck im Mittelpunkt der Kirche, im Altar. Er ist der Tisch des Brotes, an dem die Eucharistie gefeiert wird. Quelle und Gipfel des Lebens jeder Gemeinde, zuvor wird am Tisch des Wortes, dem Ambo, das Wort Gottes verkündet. Abo und Altar sind 1984/85 vom Frido Lehr (Karlsruhe) gestaltet worden.
Dahinter ragt an der Ostwand des Chores der monumentale Hochaltar auf. Er wurde 1915/16 von Thomas Buscher geschaffen, der aus dem nahen Gamburg stammt. In der Mitte thront der Kirchenpatron, der hl. Martin v. Tours, begleitet von der hl. Lioba und dem hl. Sebastian. Vier Seitenflügel stellen Ereignisse im Leben des hl. Martin vor.
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Ein Licht für St. Martin:
So das Projekt der Bürgerstiftung Tauberbischofsheim, um den Stadtmittelpunkt, den Kirchturm der Stadtkirche St. Martin, künftig auch nachts sehen zu können. Dekan Gerhard Hauk freute sich beim Startschuss: "Offensichtlich ist die Stadtkirche St. Martin vielen Tauberbischofsheimer wichtig. Möge der Turm für viele Menschen Orientierung sein, auch im persönlichen Leben."
Pfarrkirche:
Erbaut 1910 - 1914 nach Plänen von Ludwig Maier
Ausstattung:
Hochaltar von Thomas Buscher (1916),
Marienaltar von Niklaus Weckmann / Hans Schäufelein (1517),
Madonna von Hans Multscher (1480),
Orgel von Claudius F. Winterhalter (1989)
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