“Gloria in excelsis Deo” ist lateinisch und heißt auf deutsch “Ehre sei Gott in der Höhe”. Dies ist der Anfang eines großen Lobpreises auf Gott und steht in der Bibel. Vollständig heißt er (übersetzt):
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.
Wir loben Dich, wir preisen Dich,
wir beten Dich an, wir rühmen Dich und danken Dir,
denn groß ist Deine Herrlichkeit:
Herr und Gott, König des Himmels,
Gott und Vater, Herrscher über das All,
Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus.
Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters,
Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Erbarme Dich unser;
Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: Nimm an unser Gebet;
Du sitzest zur Rechten des Vaters: Erbarme Dich unser.
Denn Du allein bist der Heilige,
Du allein der Herr,
Du allein der Höchste: Jesus Christus,
mit dem Heiligen Geist, zur Ehre Gottes des Vaters.
Amen.
Dieses Gloria ist ein Engelsgesang, denn die Engel singen ihn, als sie den Hirten auf dem Feld die Geburt von Jesus verkünden (Lukas, Kap. 2, Verse 13 + 14). Es ist der Gesang, der mit der Menschenwerdung Jesu ganz eng verbunden ist: Gott – als Vater, Sohn und Heiliger Geist - gebührt daher Ehre und Lobpreis und den Menschen wird dadurch Frieden und die Vergebung der Sünden verkündet. Im Gotteslob findet wir den Text unter Nr. 583, Gesänge ab Nr. 166 .....
Wenn wir in unserer Liturgie (Eucharistiefeier, Wort-Gottes-Feier) diesen Gesang singen, dann stimmen wir sozusagen in den Lobgesang der Engel mit ein und verbinden uns mit ihnen und untereinander (daher ist dieser Gesang auch “mehr” als ein Loblied und ganz bewusst in die Liturgie aufgenommen worden). Wir erinnern uns mit jeden Gloria also an die Menschenwerdung Jesu - an Weihnachten!
Das Gloria wird an allen Sonn- und hohen Festtagen gesungen, es entfällt aber an den Adventssonntagen und den Sonntagen in der Fastenzeit.
Das Gloria wird an allen Sonn- und hohen Festtagen gesungen, es entfällt aber an den Adventssonntagen und den Sonntagen in der Fastenzeit.
bm





