Liturgische Geräte

Zwei sehr häufig verwendete liturgische Geräte sind das Weihwassergefäß mit dem Aspergill (Weihwasserwedel) und das Weihrauchfass mit Schiffchen, das die Weihrauchkörner enthält.

Das Weihwassergefäß

kommt bei Segnungen zum Einsatz, der Priester besprengt, was er segnet mit Weihwasser. Diese Geste bedeutet, dass der gesegnete Gegenstand nun ein Zeichen des Wirkens Gottes sein soll. In diesem Sinn werden Kreuze für den Hausgebrauch gesegnet, Anhänger, Rosenkränze, Bilder und Kerzen, Eheringe. Auch Häuser und Wohnungen, sogar Fahrzeuge können gesegnet werden. Jede Segnung ist Lobpreis Gottes und Bitte um seinen Segen. Auch Personen werden mit Weihwasser besprengt. Das erinnert an die Taufe und an die reinigende Kraft des Wassers.

Das Weihrauchfass

wird von den Ministranten getragen zum Gebrauch durch den Priester. Zum Weihrauchfass gehört das Schiffchen, aus dem auf die glühende Kohle im Rauchfass Körner des Weihrauchs gehäuft werden. Schon in den Psalmen ist die Rede davon: „Wie Weihrauch steige mein Gebet zu dir empor". Der Weihrauch ist als Zeichen der Huldigung zu deuten (Sie brachten Jesus Gold, Weihrauch und Myrrhe, um ihn damit als König zu verehren).


Quelle: Der Ministrant, Herder - Mini aktuell Nr. 1 / ak