Abschied und Neubeginn
29.09.2025 |
Zwei Wanderer auf dem Weg des Glaubens
Zum neuen Kaplan Simon Gleichauf gewandt freute er sich, dass der Erzbischof einen Nachfolger für Thomas Rudolf geschickt habe. Er wurde erst im März 2025 geweiht und steht am Anfang des priesterlichen Weges. Für die katholische Kirchengemeinde sei es eine Win-Win-Situation: frische Ideen, neue Blickweisen. Er bot die gute Zusammenarbeit an, damit die nächste Wegstrecke gut gelingen kann und er „Luft zum Atmen“ habe, um den Glauben in Freiheit leben zu können. Er sei in den wenigen Tagen in Tauberbischofsheim zwar noch nicht als „Wanderer“ aufgefallen, aber auch er bekam zum Start Wandersocken, die mit etwas Süßem vollgepackt waren: Man brauche nicht nur ein Ziel, sondern auch Energienachschub auf diesem gemeinsamen Weg. Bk
2023 kam Thomas Rudolf als Kaplan nach Tauberbischofsheim, nach seinem Pfarrexamen wirkte er als Kooperator weiter in der Kreisstadt und erfreute sich großer Beliebtheit.
Im Festgottesdienst des Liobafestes würdigte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Christian Wamser sein Wirken: er sei in dieser Zeit ein Seelsorger gewesen, der den Menschen nahe war, nicht nur in den Gottesdiensten, sondern auch im Alltag. Seine Erfahrung als Sozialarbeiter, seine offene Art und sein lebendiger Glaube haben ihn geprägt. Selbst beim Spüldienst nach dem Liobafest oder bei spontaner Hilfe für obdachlose Menschen, die in der Krypta Unterkunft und Verpflegung fanden, er habe mit Händen und Herz gezeigt, was christliche Nächstenliebe bedeute. Er sei ein fröhlicher und ideenreicher Mensch, strahle immer Zuversicht aus und gerade in der jetzigen Zeit seien seine Talente sehr wertvoll. Er sei in der Seelsorgeeinheit immer gerne zu Fuß unterwegs gewesen und schmunzelnd meinte er, dass er auch gerne Rechenschaft gegeben habe, wie viele Schritte die App im Smartphone gezählt habe. Zu Fuß unterwegs, mit offenen Augen und offenem Herzen für die Menschen. Für die weitere Zukunft wünschte er ihm, dass sein Weg ihn ebenso bereichere, wie er uns bereichert habe.
Als Abschiedsgeschenk erhielt er einen Nussbaum. Zum Hintergrund: Nördlich der Stadtkirche stand eine Wildkirsche, die leider verdorrte. Nun wollte Thomas Rudolf etwas für die Tauberbischofsheimer hier lassen, das mit diesem Baum auch als Symbol möglich war: der Baum werde kraftvoll, aber nicht zu groß, fruchtbringend und manchmal hat man eben auch harte Nüsse zu knacken. Dazu gab es vom Gemeindeteam St. Martin ein Paar gute Wandersocken mit Proviant, damit er auf allen weitern Wegen gut vorankomme. Für die engagierte Begleitung der Menschen, und die Stärkung des Glaubens sagte Christian Wamser ein herzliches Vergelt’s Gott und wünschte Gottes Segen für den weiteren Weg.
Zum neuen Kaplan Simon Gleichauf gewandt freute er sich, dass der Erzbischof einen Nachfolger für Thomas Rudolf geschickt habe. Er wurde erst im März 2025 geweiht und steht am Anfang des priesterlichen Weges. Für die katholische Kirchengemeinde sei es eine Win-Win-Situation: frische Ideen, neue Blickweisen. Er bot die gute Zusammenarbeit an, damit die nächste Wegstrecke gut gelingen kann und er „Luft zum Atmen“ habe, um den Glauben in Freiheit leben zu können. Er sei in den wenigen Tagen in Tauberbischofsheim zwar noch nicht als „Wanderer“ aufgefallen, aber auch er bekam zum Start Wandersocken, die mit etwas Süßem vollgepackt waren: Man brauche nicht nur ein Ziel, sondern auch Energienachschub auf diesem gemeinsamen Weg. Bk



















