Abschied, Neubeginn - Sammlung und Sendung - und dazu noch ein großes Gemeindefest. Das alles zusammen gab es am vergangenen Sonntag in der Pfarrei St.Bonifatius, der kath.Kirchengemeinde Tauberbischofsheim.
Gemeindefest St. Bonifatius gefeiert
04.07.2025 |
Im Anschluss sprach Sr. Tessy dann über ihren roten Faden, der sie durch ihr bisheriges Wirken geleitet hat. Bereits in der Schrift steht: „Nicht ihr habt mich gerufen, sondern ich habe euch gerufen“. So fühlt sie sich durch Gott in Bewegung gesetzt und durch das Leben begleitet. So hat sie immer wieder neue Aufgaben bekommen. Durch ihren Orden wurde sie nach Deutschland in die Krankenseelsorge geschickt. Von dort ging es weiter in die Gemeindeseelsorge und jetzt bekommt sie eben eine neue Aufgabe als Koordinatorin für die 176 indischen Anbetungsschwestern in Deutschland für ihren Orden der Schwestern der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments in Wiesbaden.
Schwester Tessy hatte unter anderem auch immer gerne an den Schülergottesdiensten teilgenommen und sie geleitet. So war es eine schöne Parallele, dass nach den Abschiedsworten auch Begrüßungsworte von Dekan Holler gesprochen werden konnten. Er begrüßte Johannes, Marla Luisa und Juna als neue Ministranten. Sie hatten sich seit der Erstkommunion gemeinsam mit den Oberministranten Helena und Jonas auf den Dienst vorbereitet. Nach der Übergabe der geweihten Kreuze wurden sie von der Gemeinde mit einem Applaus ebenso begrüßt wie Tessy verabschiedet worden war.
Der Festgottesdienst unter Leitung von Dekan Thomas Holler startete mit dem Lied „Du lädst uns ein, wir folgen dir.“ Dies ergänzte Dekan Holler dann in seiner Begrüßung und zeigte auf, was in diesem Gottesdienst wichtig wird. Zum einen geht es um Abschied. Sr. Tessy verlässt nach 35 Jahren unermüdlichen Arbeitens ihre Wirkungsstätten rund um Tauberbischofsheim. Zum anderen wurden in diesem Gottesdienst 4 neue Ministranten in Ihren Dienst am Altar aufgenommen.
In der Predigt zeigte Dekan Holler dann auf, dass es Sammlung und Sendung schon immer in der Kirche gegeben hat. Angefangen mit den Versammlungen der Jünger rund um Jesus und dann die Aussendung des Wort Gottes durch die Jünger in die Welt. Auch Bonifatius und Lioba haben sich aufgemacht, um ihren Glauben zu verkünden. Dies hat am Ende Früchte gebracht. Und auch heute gibt es Menschen, die für ihren Glauben in die Welt aufbrechen. Sr.Tessy ist damals aus Indien aufgebrochen nach Deutschland und hat mit ihrer menschlichen Art hier bei uns viele wertvolle Spuren hinterlassen.
Im Anschluss sprach Sr. Tessy dann über ihren roten Faden, der sie durch ihr bisheriges Wirken geleitet hat. Bereits in der Schrift steht: „Nicht ihr habt mich gerufen, sondern ich habe euch gerufen“. So fühlt sie sich durch Gott in Bewegung gesetzt und durch das Leben begleitet. So hat sie immer wieder neue Aufgaben bekommen. Durch ihren Orden wurde sie nach Deutschland in die Krankenseelsorge geschickt. Von dort ging es weiter in die Gemeindeseelsorge und jetzt bekommt sie eben eine neue Aufgabe als Koordinatorin für die 176 indischen Anbetungsschwestern in Deutschland für ihren Orden der Schwestern der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments in Wiesbaden.
Sr.Tessy betonte deshalb, dass sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehe. Man muss eben loslassen, sich einlassen, nicht stehen bleiben und nicht bequem werden. Immer wenn man auf Gottes Wort hört und mit offenem Herzen geht, dann wächst auch etwas und bringt Frucht.
Sr. Tessy zählte in ihren Dankesworten viele auf, die ihr mit Wohlwollen, Offenheit und Vertrauen begegnet sind. Angefangen vom Dank an das Seelsorgeteam, das sich durch Herz, Hingabe und gutes Miteinander auszeichnet, bis hin zu den vielen Ehrenamtlichen und Mitarbeitern in den sozialen Einrichtung fand sie für alle die richtigen Worte. Sie freute sich, auch Vertreter aus Külsheim und Großrinderfeld, mit denen Sie zusammengearbeitet hatte, in den Besucherreihen zu sehen.
Sie schloss mit einem Dank an die „lieben Bischemer“ und vielen Erinnerungen an Gemeindefeste, Seniorennachmittagen und anderen Begegnungen. Die Gemeinde habe ihr immer das Gefühl gegeben, einfach dazu zu gehören. Sie geht mit Zuversicht und Dankbarkeit und lässt Vertrautes und Liebgewonnenes zurück. Sie nimmt mit: Herzlichkeit, Glaube und schöne Erinnerungen.
Dem hatten Dekan Holler und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Christian Wamser nicht mehr viel hinzuzufügen. Außer dass ihre unkomplizierte Art und ihr Lachen immer gutgetan hätten. Die Früchte ihres Glaubens würden in TBB bleiben und Lichtblicke hinterlassen. Als Zeichen dafür überreichten beide ihr als Abschiedsgeschenk eine Kerze mit dem Symbol des Ordens.
Schwester Tessy hatte unter anderem auch immer gerne an den Schülergottesdiensten teilgenommen und sie geleitet. So war es eine schöne Parallele, dass nach den Abschiedsworten auch Begrüßungsworte von Dekan Holler gesprochen werden konnten. Er begrüßte Johannes, Marla Luisa und Juna als neue Ministranten. Sie hatten sich seit der Erstkommunion gemeinsam mit den Oberministranten Helena und Jonas auf den Dienst vorbereitet. Nach der Übergabe der geweihten Kreuze wurden sie von der Gemeinde mit einem Applaus ebenso begrüßt wie Tessy verabschiedet worden war.
Mitgestaltet wurde der Festgottesdienst von der Musikgruppe „Herztöne“ unter der Leitung von Steffi Buck–Neuhäuser, die auch das ein oder andere Wunschlied von Sr Tessy mit eingebaut hatten. Auch die Mitschwestern von Sr Tessy brachten sich in den Gottesdienst mit ein. Zur Gabenbereitung wurde nach indischem Ritus ein Gabentanz dargebracht.
Nach einem extra Segen für die scheidende Schwester Tessy verabschiedete Dekan Holler und Diakon Rombach die Gemeinde mit den üblichen Worten „Gehet hin in Frieden“ und ergänzten dies mit der Einladung zum Mittagessen und gemütlichen Beisammensein beim Gemeindefest. Hier konnte der ein oder andere nochmals mit Sr. Tessy ins Gespräch kommen und ihr Wünsche mitgeben.
Die Verantwortlichen hatten sich nicht nur ein vielfältiges Essen, sondern auch Unterhaltungsprogramm für die Kinder ausgedacht. Die Erzieherinnen und der Elternbeirat der Kita St. Lioba hatten eine Spielstraße unter dem Motto „Sinne erleben“ vorbereitet . Eine Hüpfburg war für die Bewegung zusätzlich bereitgestellt worden. Auch der Bücherflohmarkt der Kirchenbücherei St. Bonifatius wurde trotz der heißen Temperaturen von den großen und kleinen Besuchern gerne angenommen. Bericht: Petra und Martin Vierneisel




























