Walldürn-Fußwallfahrt 2025
29.06.2025 |
Zur Fußwallfahrt nach Walldürn machten sich am Samstag Pilger aus der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim auf den Weg.
Eine zunächst kleine Gruppe Wallfahrer starteten nach einem Impuls und dem Pilgersegen am frühen Morgen um 3 Uhr an der Tauberbischofsheimer St. Martinskirche zu Fuß Richtung Walldürn, begleitet von Kooperator Thomas Rudolf. Unterwegs wurde an Kirchen oder Wegkreuzen gemeinsam gebetet und gesungen. Die vorgetragenen Texte stellte Thomas Rudolf unter das Thema der Wallfahrt „Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung“. Die Gespräche unterwegs und Begegnungen mit Menschen, die alle ihre Freude, Sorgen und Nöte mit auf diesen Weg nahmen, erlebten viele als bereichernd.
Durch das frühe Starten der Wallfahrt konnte man den Großteil der Strecke ohne die Hitze zurücklegen. In bewährter Weise begleiteten Mitarbeiter des OV Tauberbischofsheim des Deutschen Roten Kreuzes unter Leitung von Michael Ollmert den Weg sowohl zu Fuß als auch mit einem Begleitfahrzeug. Auf dem Weg über Königheim, Schweinberg, Hardheim und Höpfingen stießen an verschiedenen Stellen weitere Pilger aus Tauberbischofsheim hinzu, die den ersten Teil mit Privatfahrzeugen zurückgelegt hatten. Komplett war die Tauberbischofsheimer Wallfahrt schließlich beim feierlichen Einzug in Walldürn, als auch Gemeindemitglieder dazukamen, die direkt nach Walldürn gefahren waren.
Die Wallfahrt "Zum Heiligen Blut" in Walldürn geht auf ein Geschehen zurück, das sich im Jahre 1330 ereignete: Der Priester Heinrich Otto stieß während der heiligen Messe versehentlich den Altarkelch um. Der Wein ergoss sich auf das darunterliegende Korporale und es zeichnete sich das Bild des gekreuzigten Jesus ab, umgeben von elf "Veronicae" - so heißen im Volksmund die Abbildungen, die das mit Dornen umwundene Haupt Christi zeigen. Bericht: Kurt Baumann


















