Rekordergebnis erzielt

17.02.2025 | für leukämie- und tumorkranke Kinder

3.300 Euro sammelten die „Lebensfarben“ bei zwei Meditationskonzerten in der Tauberbischofsheimer Stadtkirche St. Martin und der Pfarrkirche St. Martin in Külsheim.

So viel wie nie zuvor. Das Geld kommt der Würzburger Elterninitiative Regenbogen für leukämie- und tumorkranke Kinder zugute. Spendenübergabe war jetzt.

 
Bild: Spendenübergabe mit Jochen Heck von der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder (rechts) sowie Chorleiterin Madeleine Wagner (links).
 

„Das Spendenergebnis ist großartig“, meinte Madeleine Wagner bei der Übergabe im Winfriedheim. Viele Menschen haben sich ihren Angaben zufolge Zeit genommen, um zu kommen und zuzuhören, erklärte die Chorleiterin in Anspielung auf das Motto der Konzerte. „Alles hat seine Zeit“, lautete es und kam offensichtlich sehr gut an.
 
„Die Konzerte bieten die Gelegenheit, für gemeinnützige und regionale Projekte Gelder zu sammeln“, betonte Wagner. Traditionell verlangen die „Lebensfarben“ für ihre Meditationskonzerte keinen Eintritt, sondern bitten um eine Spende. 17.680 Euro kamen so in den vergangenen mehr als zwanzig Jahren zusammen. Seit einiger Zeit veranstaltet die Formation aus Tauberbischofsheim zwei Benefizkonzerte, entsprechend groß ist mittlerweile das Spendenaufkommen. Der Erlös von 3.300 Euro aus den beiden jüngsten Konzerten ist der höchste Betrag, den die „Lebensfarben“ bislang erzielten.
 
Das Geld geht an die Würzburger Elterninitiative Regenbogen für leukämie- und tumorkranke Kinder. Sie ist ein gemeinnütziger Verein. Dessen Mitglieder begleiten betroffene Familien, die mit ihren Kindern den Weg durch die Krankheit gehen müssen. Ziel ist es, dass die krebskranken Kinder geheilt werden und seelisch keinen Schaden nehmen.
 
„Das Geld hilft, Kindern wertvolle Zeit zu schenken, die sie gemeinsam mit ihrer Familie verbringen können“, erklärte Jochen Heck von der Elterninitiative. Das Geld werde sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt, versicherte er. Jüngstes Projekt sind Avatare. Die Elterninitiative will damit erkrankten Kindern ein Stück Normalität ermöglichen. Ein Avatar ist ein Roboter, der stellvertretend für den kleinen Patienten in der Schulklasse sitzt und über den die Kommunikation stattfindet. „Die Kinder können auf diese Weise am Unterricht teilnehmen“, so Heck. Ziel sei es, den Therapieerfolg zu fördern, soziale Isolation zu durchbrechen und Einsamkeit vorzubeugen.
 
Die „Lebensfarben“ sind am 27. April wieder zu hören. Am Weißen Sonntag gestalten sie den Gottesdienst zur Erstkommunion in der Tauberbischofsheimer Stadtkirche St. Martin. feu/Bild: Feuerstein