Senioren feierten Fastnacht
17.02.2025 |
Hoher Besuch kündigte sich mit den Bischemer Kröten an: Präsident Rüdiger Bilz zog mit einer stattlichen Abordnung, darunter Elferräten mit dem „Kröten-Urgestein“ Klaus Schaible ein. Besonderer Applaus galt dem Kinderprinzenpaar Lea I. (Ratke) und Henri I. (Hesse) sowie dem Jugendvizepräsident Frederik Warken, die sich mit ihrer Proklamation dem Publikum vorstellten. Interessant waren die Ausführungen von Rüdiger Bilz zur Geschichte der Fastnachtsgesellschaft (1951 gegründet) und woher sie überhaupt ihren Namen bekommen haben. Wichtig war ihm: Freude, zusammen fröhlich sein, ist gesund.
So hatten die Besucher des Winfriedheimes Schwester Tessy noch nicht erlebt: Schwungvoll, mitreißend und mit wohlgeformten Worten führte sie gekonnt durch das Programm der Seniorenfastnacht, bei dem ein Höhepunkt auf den anderen folgte.
Der Seniorenkreis der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim hatte eingeladen, Sr. Tessy war sich sicher, dass eine gelingende Seniorenfastnacht ohne Menschen wie Irmgard Wallisch, Inge Seelmann, Waltraud Schwab und Rosemarie Ley nicht möglich sei. Diese drei sorgten mit einem schwungvollen Eröffnungstanz für Bewegung. Starke musikalische Mitgestaltung gab es an diesem Nachmittag: mit bekannten Liedern luden zu einer „musikalisch unvergesslichen Reise“ Herbert Elsner und Michael Schmitt (beide Akkordeon), Brigitte Elsner (Gesang) und Franz-Otto Dürr (Geige) ein.
Herbert Elsner stieg anschließend in die Bütt und zog das Fazit: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Angela Linhart hatte zusammen mit weiteren Mitbewohnerinnen des Hauses Heimberg ein musikalisches Geschenk mitgebracht: Erinnerungen an die Zeit der Harley-Fahrer wurden wach, schließlich waren ja alle mal „U30“ und das zeigte auch amüsant die Verkleidung dieser Gruppe. Kooperator Thomas Rudolf kam als „Bruder Konradi“ in die Bütt und zeigte augenzwinkernd, wie man den Glauben vermitteln kann. Er machte deutlich, dass „wir auch in der Kirche öfters fröhlich sein sollten“.
Hoher Besuch kündigte sich mit den Bischemer Kröten an: Präsident Rüdiger Bilz zog mit einer stattlichen Abordnung, darunter Elferräten mit dem „Kröten-Urgestein“ Klaus Schaible ein. Besonderer Applaus galt dem Kinderprinzenpaar Lea I. (Ratke) und Henri I. (Hesse) sowie dem Jugendvizepräsident Frederik Warken, die sich mit ihrer Proklamation dem Publikum vorstellten. Interessant waren die Ausführungen von Rüdiger Bilz zur Geschichte der Fastnachtsgesellschaft (1951 gegründet) und woher sie überhaupt ihren Namen bekommen haben. Wichtig war ihm: Freude, zusammen fröhlich sein, ist gesund.
Richtig rund ging es dann gleich weiter, das Kinderprinzenpaar führte eine Polonaise durch den Saal an, bei dem es sich das närrische Volk nicht nehmen ließen, mitzumachen. Mit einigen Schunkelliedern ging es weiter, bis Präsident Rüdiger „Rüdi“ Bilz selbst in die Bütt stieg, um mit einer geschliffenen Rede Gedanken, auch auf die aktuelle Politik eingehend, auf die Schippe zu nehmen. Sein Fazit: Probleme sind nicht nur zum Wälzen, sondern zum Lösen da! Abschließend rief er dazu auf, nicht alles tierisch ernst zu nehmen, jeder Tag sei ein geschenkter Tag. Er würdigte Schwester Tessy und Martin Schirmer für die Durchführung dieses Nachmittages mit den Orden der Bischemer Kröten, bevor dann Martin und Roswitha Schirmer mit einem lustigen „Rundgesang“ das Programm weiterführten. Für Heiterkeit sorgten Irmgard Wallisch mit einem „Gedicht vom Taschentuch“ und Hedwig Weniger machte in Mundart weiter mit Urlaubserzählungen aus Gimmeldingen. Schließlich richtete Dekan Thomas Holler an alle Akteure Dankesworte, nicht ohne noch einige Witze zum Besten zu geben.
Das närrischen Volk, unter das sich auch Pater Kasimir Fieden gemischt hatte, blieb noch einige Zeit gut gelaunt bei Schunkelrunden und Gesang zusammen. Einzig wehmütig blickte Schwester Tessy in die Zukunft, weil sie im Sommer nach Wiesbaden wechseln wird. Aber sie versprach: Zur Seniorenfastnacht 2026 wird sie wieder nach Tauberbischofsheim kommen. Ein schöneres Lob für diese gelungene Veranstaltung kann es nicht geben. Bk
























