Am 15. August feiert die katholische Kirche das Fest Mariä Himmelfahrt. Es zählt zu den ältesten christlichen Hochfesten und erinnert an die Aufnahme Marias in den Himmel.
In einem Kirchenlied kommt die Freude über Marias Himmelfahrt zum Ausdruck:
Maria aufgenommen ist, Halleluja,
zu ihrem Sohne Jesus Christ, Halleluja,
Ihr Sohn, der Tod und Grab besiegt, Halleluja,
er lässt im Grab die Mutter nicht, Halleluja,
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Im Himmel ist sie Königin, Halleluja,
und aller Welt ein Trösterin, Halleluja,
O Zeichen groß: ihr Kleid die Sonn, Halleluja,
ihr Schuh der Mond, zwölf Stern ihr Kron, Halleluja,
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
O große Freud, o Seligkeit, Halleluja,
Stimm ein, o ganze Christenheit, Halleluja,
Gelobt sei die Dreifaltigkeit, Halleluja,
der eine Gott in Ewigkeit, Halleluja,
Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Gotteslob Nr. 522, T: nach Würzburg 1621 / Heinrich Bone 1847, M: Köln 1625
Brauchtum
Dieses Marienfest wird mit einer Kräuterweihe verbunden: Traditionell werden zu diesem Tag Kräuter wie z.B. Johanniskraut, Blutströpfchen, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut … gesammelt und zu einem Strauß gebunden, die im Gottesdienst gesegnet werden. Dieser Brauch geht auf eine Legende zurück, nach der die Jünger das Grab der Jungfrau Maria geöffnet hätten und dort statt ihres Leichnams Blüten und Kräuter vorgefunden haben.
Die gesegneten Sträuße werden dann auf dem Dachboden aufgehängt, wo sie gegen Krankheiten, Gewitter, Blitzschlag und Unheil helfen sollen.














