Dreieinigkeitssonntag

Trinitatis

(Sonntag nach Pfingsten: Dreieinigkeitssonntag, auch Goldener Sonntag oder Frommtag)   

Mit Trinitatis, dem Fest der Verehrung der Heiligen Dreieinigkeit, beginnt mit dem Sonntag nach Pfingsten die `ruhigere 2. Hälfte des Kirchenjahres´ - ohne große Feste wie Ostern und Weihnachten.


Das Fest gründet im Missionsauftrag Jesu an seine Jünger, wie er in den letzten Sätzen des Matthäusevangeliums bezeugt ist:

Der Auftrag des Auferstandenen: Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. 

Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,  und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt, 28, 16-20)

Um die erste Jahrtausendwende bei den Benediktinerklöstern in Frankreich entstanden und 1334 durch Papst Johannes XXII. in den Römischen Kalender eingeführt, ist der heutige Termin seit dem 18. Jahrhundert in der katholischen Kirche gebräuchlich.

In den orthodoxen Kirchen gilt hingegen das Pfingstfest selbst als Fest der Dreifaltigkeit; der Sonntag nach Pfingsten wird dort als Allerheiligen-Fest begangen.

Bericht: Dr. Robert Koczy

  
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