Das Sakrament der Firmung
Durch die Firmung wird ein Mensch im Glauben an Christus bestärkt und ermutigt, diesen Glauben zu leben. Dafür wird ihm der Beistand des Heiligen Geistes zugesagt.
Theologische Bedeutung: Das Sakrament der Firmung
Neben der Taufe und der Erstkommunion wird die Firmung als "Initiationssakrament" bezeichnet. Das bedeutet, dass man mit diesen drei Sakramenten Schritt für Schritt in die christliche Gemeinschaft eingeführt wird.
Die Taufe, ein einmaliges Sakrament ist dabei so etwas wie das Eingangstor für die Beziehung des Menschen mit Gott. Die Eucharistie wird häufig als Nahrung für die Seele verstanden, die Christen die Kraft zu einem Leben aus dem Glauben geben will. Die Firmung ist ein einmaliges Sakrament. Durch die Firmung wird ein Mensch im Glauben an Christus bestärkt und ermutigt, diesen Glauben zu leben. Dafür wird ihm der Beistand des Heiligen Geistes zugesagt.
Vor seinem Abschied aus der Welt hat Jesus seinen Jüngern den Auftrag gegeben, die Botschaft von der Liebe Gottes in Wort und Tat zu verkünden. Dazu hat er ihnen den Heiligen Geist gesandt, um sie für diese Aufgabe mit Weisheit, Kraft und Mut zu stärken. Auch den Firmanden werden mit der Firmung die Gaben des Heiligen Geistes geschenkt.
Im Sakrament der Firmung werden die Gaben des Heiligen Geistes durch Handauflegung und Salbung auf den Firmling übertragen. Die Spendung der Firmung nimmt im Normalfall der Bischof oder ein von ihm beauftragter Firmspender (Domkapitular oder Dekan) vor, was auch eine sichtbare Verbindung des Gläubigen zu unserem Erzbistum und zur Weltkirche darstellt. Dazu ein kleiner Film mit allgemeinen Informationen über die Firmung auf Youtube (Externer Link)
Durch die Firmung sollen die Jugendlichen auch gestärkt werden zu ihrem Glauben zu stehen und öffentlich zu bekennen.
Zeichenhandlungen bei der Firmspendung
Die Firmspendung geschieht im Rahmen einer Heiligen Messe. Der Firmspender nimmt das Taufbekenntnis der Firmlinge entgegen und fragt die Firmbewerber nach ihrem Glauben. Nach der Gebetseinladung an die versammelte Gemeinde breitet der Firmspender seine Hände aus und ruft den Heiligen Geist auf die Firmanden herab. Das Ausbreiten der Hände ist ein altehrwürdiger Gestus und bedeutet, dass der Geist Gottes herabkommen und die Menschen beschützen und verwandeln möge. Sie sollen durch Christi Geist gleichsam „neu geboren“ werden und, von seiner Liebe und Kraft erfüllt, leben.
Zur Handauflegung tritt jeder Firmand einzeln vor den Firmspender, begleitet vom Firmpaten. Der Firmspender legt seine Hände auf den Kopf des Firmanden und betet still für ihn. – Die Gaben des Heiligen Geistes werden schweigend über den Einzelnen herabgerufen, damit er in jedem das bewirkt, was er braucht. Jeder empfängt die Kraft, die ihm guttut, um sein Leben zu meistern und auf seine unvertretbare Weise in dieser Welt Zeugnis abzulegen für das Leben, für Christus, den „Anführer ins Leben“ (Apg 3, 15). Die Handauflegung ist also Zeichen der Bestärkung und Aussendung: Für die Firmanden bedeutet dieser Ritus, dass sie in die Welt Gottes hinausgesandt werden, um sie in der Kraft des Heiligen Geistes zu gestalten.
Zur Handauflegung tritt jeder Firmand einzeln vor den Firmspender, begleitet vom Firmpaten. Der Firmspender legt seine Hände auf den Kopf des Firmanden und betet still für ihn. – Die Gaben des Heiligen Geistes werden schweigend über den Einzelnen herabgerufen, damit er in jedem das bewirkt, was er braucht. Jeder empfängt die Kraft, die ihm guttut, um sein Leben zu meistern und auf seine unvertretbare Weise in dieser Welt Zeugnis abzulegen für das Leben, für Christus, den „Anführer ins Leben“ (Apg 3, 15). Die Handauflegung ist also Zeichen der Bestärkung und Aussendung: Für die Firmanden bedeutet dieser Ritus, dass sie in die Welt Gottes hinausgesandt werden, um sie in der Kraft des Heiligen Geistes zu gestalten.
Der Firmand wird auf der Stirn mit Chrisam gesalbt und bekreuzigt. Chrisam ist ein mit aromatischem Balsam vermischtes Olivenöl. Öle werden seit alters her zur Salbung von Priestern, Königen und Propheten genutzt. Die Salbung drückt die besondere Würde aus, die dem Gefirmten zukommt. Der Wohlgeruch des Chrisam bedeutet auch, dass durch den Heiligen Geist das Leben einen neuen Geschmack bekommt. Das Wort „Chrisam“ erinnert an Jesus, den „Christus“: er ist der mit dem Heiligen Geist Gesalbte Gottes.
Bei der Salbung mit Chrisam legt der Firmspender seine rechte Hand auf den Kopf des Firmanden, nennt dessen Namen und spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Und, nachdem der Gefirmte mit "Amen" bestätigt hat, "Der Friede sei mit dir."
Die Besiegelung mit Chrisam in der Firmung ist ein Zeichen dafür, dass Gott den Firmanden durch das Siegel des Heiligen Geistes stärkt, um die Herausforderungen des Lebens bestehen zu können. Der Firmpate legt zum Zeichen seiner Unterstützung bei der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.
Die Besiegelung mit Chrisam in der Firmung ist ein Zeichen dafür, dass Gott den Firmanden durch das Siegel des Heiligen Geistes stärkt, um die Herausforderungen des Lebens bestehen zu können. Der Firmpate legt zum Zeichen seiner Unterstützung bei der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.
So wird verständlich, dass mit der Feier der Firmung die Initiation (Einführung) in das Christliche zwar abgeschlossen ist – der Glaubensweg in Gemeinschaft aber für einen Christen hier weiterführt: "Ich möchte mit euch den Weg weitergehen, der mit meiner Taufe begonnen hat."
In unserer Seelsorgeeinheit

In den Wochen und Monaten vor der Firmung werden die Firmlinge auf diesen Tag vorbereitet. In unterschiedlichen Gruppentreffen, Projekten und Aktionen sollen die Jugendlichen nicht nur die Bedeutung des Firmsakramentes kennenlernen, sondern auch erfahren, wie man als mündiger Christ seinen Glauben in der Welt von heute leben kann.
Auf dem Firmweg gibt es gottesdienstliche Angebote, die auf die Lebenssituation der Jugendlichen zugeschnitten sind. Dazu kommen Projekte, bei denen es darum geht, ihre Gemeinde in den Blick zu nehmen und auch mit den Verantwortlichen ihrer Gemeinde im Gespräch zu sein.
Auf dem Firmweg gibt es gottesdienstliche Angebote, die auf die Lebenssituation der Jugendlichen zugeschnitten sind. Dazu kommen Projekte, bei denen es darum geht, ihre Gemeinde in den Blick zu nehmen und auch mit den Verantwortlichen ihrer Gemeinde im Gespräch zu sein.
Firmung für Erwachsene
Immer wieder bereiten sich auch Erwachsene auf den Empfang des Firmsakramentes vor. Mit ihnen wird nach der entsprechenden Anmeldung ein gesonderter Vorbereitungsweg besprochen.Anmeldung und Fragen
Bei der Wahl des Firmpaten bedenken Sie bitte, der Pate oder die Patin muss mindestens 16 Jahre alt, katholisch, gefirmt, und nach wie vor Mitglied der Kirche sein.
Text: Seelsorgeteam TBB














